The Ting Tings

The Ting Tings

Sendung 2012-03-1 11. März 2012 – Ralf Kopiejewski           
supremeTEST The Ting tings — Sounds from nowheresville
 
Die Künstler:Hinter dem seltsamen Namen The Ting tings verbergen sich die beiden Briten Katie White und Jules De Martino. 2008 nannten sie ihr Debüt Album zwar ‚We started nothing‘ aber das war unglaublich gelogen denn sie haben sehr wohl eine Wahnsinns Karriere gestartet. Das Album brachte den Indie-elektronischen-Dance-Pop Sound für die damalige Zeit so exakt, frisch und frech auf den Punkt dass es tatsächlich in den wichtigen UK Charts auf den ersten Platz gelangte. Die Singles verkauften sich Millionen mal, mehrere Awards gab es und Apple machte mit der Musik Werbung für den IPod – kurzum, aus dem Stand in die höchsten Sphären.
 
 
TestFacts:  The tings tings – Sounds from nowheresville
Fazit: Das oft schwierige zweite Album zeigt viele Facetten des Duos, keinesfalls hat es sich dafür entschieden weiterhin nur im schrillen Alternative Pop Kosmos war genommen zu werden – im Gegenteil, die zehn Tracks bieten durchaus überraschend ernste und tiefe Momente. Allerdings gelingt The Ting tings nicht nur gutes und gerade bei wenigen zehn Stücken und inakzeptabler regulärer Spielzeit ist es schade dass es dennoch eklatante Schwächen gibt! Die Bandbreite reicht von absolut gelungen bis grenzwertig unausgegoren.
 
Einzeltrackbewertung
Tester:
 
 
 
 
1
Silenc
Die Overtüre des Albums klingt tatsächlich wie ein modernes Stück Marschmusik. Wer außer dem stoischen Beat noch mehr erwartet wird enttäuscht und bleibt etwas ratlos.
6.5
 
2
Hit me down sonny
Wuchtige gebrochene Beats, funky Gitarre und die schrille Stimme von Ms White, der Track ist spritzig und kurzweilig. Bemerkenswert wie gut sich die Glockenschläge einfügen.
8
 
3
Hang it up
Rockiger Song bei dem auch Jules de Martino rappt, nicht wirklich schlecht aber zu schlicht und einfallslos.
7
 
4
Give it back
Rotziger Indietronic Song mit hartem Gitarrenbrett, es fehlen leider interessante Akzente um ihm mehr Kraft und Intensität zu verleihen.
7.5
 
5
Guggenheim
Der rockige Track wird zu sehr von Sprechgesang geprägt, er kann seine musikalische Armut nur vordergründig verschleiern.
6.5
 
6
Soul killing
Der entspannte Song mit Reggae/Ska Background wirkt poppig rund, schmeichelt dem Ohr, perfekt für Sommernächte!
8
 
7
One by one
Tolle eingängige Elektro-Dance Nummer mit grandioser Gesangslinie die Katies klare Stimme bestens zur Geltung bringt. Ausgefeilt produziert kommen Effekte und Vocals auf den Punkt – die Band beweist dass man auch mit klassischem Sounddesign noch neue Highlights schaffen kann!
9.5
 
8
Day to day
Schön abgestimmter RnB Pop Track mit Streicher und Katies Überzeugender Stimme.
8
 
9
Help
Halbinstrumentaler Song mit sanftem akustischem Intro und spannendem Aufbau mit viel Atmosphäre.
8
 
10
In your life
 
Melancholische Ballade mit herzzerreißender Violine, Katie singt so sanft und einfühlsam wie noch bei keinem anderen Ting tings Song.
7.5
 
 
Reine Titelwertung:
 
7.7
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abzüge
Spielzeit unter 40 min
- 1
Boni
Bonus Remix CD
+1
 
 
 
 
 
Genre
 
Spielzeit
34  Minuten
Label
Smi Col (Sony)
Web
www.thetingtings .com
Release
24. Februar  2012
 
Tracks im Live-Test (in dieser Reihenfolge):  Soul killing – In your life – Day to day – ‚One by one – Hit me down sonny – Give it back
 
 
supremeWERTUNG
7.7

 

Sendezeit Supreme: Jeden zweiten Sonntag hört Ihr uns auf 99.2 Mhz, im Kabel auf der 102.1 Mhz in der Region Stuttgart und auf unserem Webstream weltweit. Die aktuellen Sendetermine findet Ihr unter "Sendungen".